Biografie

 

The Guardian“ beschreibt Alissa Margulis’ Spiel als „exceptional“, Ivry Gitlis spricht davon als „Erleuchtung” und Martha Argerich nennt sie eine „strong musical personality“.

 

Geschätzt für ihre expressiven und hochemotionalen Konzerte, tritt die Kölner Geigerin regelmäßig in wichtigen Konzertsälen wie dem Palais des Beaux-Arts in Brüssel, der Kölner Philharmonie, dem Wiener Musikverein (Brahms Saal), dem Herkulessaal in München, der Izumi Hall in Osaka, der Tonhalle Düsseldorf, der St. Petersburger Philharmonie, dem Festspielhaus in Baden-Baden, dem Tel-Aviv Art Center, der Beethovenhalle Bonn, dem Walton Arts Center Chicago oder der Schönberg Hall in Los Angeles auf.

In Deutschland als Tochter bekannter russischer Musiker geboren, studierte Alissa Margulis in Köln mit Zakhar Bron, in Brüssel mit Augustin Dumay sowie in Wien mit Pavel Vernikov. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben und wurde mit dem „Pro Europa“ Preis der European Arts Foundation ausgezeichnet.

 

Seit ihrer Kindheit tritt Alissa Margulis regelmäßig als Solistin auf, etwa mit dem English Chamber Orchestra, dem Japan Philharmonic Orchestra, dem Orchestre National d’Ile de Frane, dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, dem Orchestra della Svizzera italiana, dem Bilkent Orchestra, dem Beethoven Orchester Bonn, dem Belgian National Orchestra, dem SWR und dem WDR Rundfunkorchestern, den Philharmonischen Orchestern von Kiev, Skopje, Ljubljana und Novosibirsk, dem Wiener Kammerorchester oder der Kremerata Baltica, um nur einige zu nennen.

 

Alissa Margulis arbeitete bereits mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Jacques Mercier, Arnold Katz, Jacek Kaspszyk, Dmitry Liss, Jaap van Zweden, Enrique Mazzola, Daniel Raiskin, Fabrice Bollon, Stefan Vladar, François-Xavier Roth, Lars Vogt, Howard Griffiths, Stanislav Kochanovsky, Hubert Soudant, Yuri Bashmet, Gidon Kremer, Christian Arming, Augustin Dumay, Mikko Franck und Gerd Albrecht.

 

Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist Alissa Margulis eine begeisterte Kammermusikerin und spielt regelmäßig mit Künstlern wie Martha Argerich, Yuri Bashmet, David Geringas, Ivry Gitlis, Gidon Kremer, Bruno Giuranna, Mischa Maisky, Gabriela Montero, Jean-Guihen Queyras, Alexandre Tharaud, Alexander Lonquich, Polina Leschenko und Lars Vogt.

 

Sie spielte beim Enescu Festival Bucharest, Jerusalem Chamber Music Festival, Istanbul Festival, bei den Festivals in Tours, Davos und Gstaad (Menuhin Festival), beim Stavanger Festival, bei „Martha Argerich Presents: Odyssey in Ljubljana“, beim Progetto Martha Argerich Festival in Lugano, beim Radio France Festival in Menton/ Côte d’Azur, beim Schleswig-Holstein Festival, bei Maggio Musicale Fiorentino, bei den Herbstfestspielen Baden-Baden, bei der Mozartwoche Salzburg, beim Sotshi Winter Arts Festival und beim Verbier Festival, um einige zu nennen.

 

Ihre Diskographie beinhaltet mehr als ein Dutzend CDs bei Labels wie EMI Classics, Oehms, Novalis, Avanti Classic und CAvi. Zwei von sechs EMI Classics Veröffentlichungen von „Martha Argerich and Friends“ wurde für den GRAMMY nominiert, zahlreiche andere Aufnahmen gewannen den Diapason d‘or.

Sie nahm Repertoire von Mozart, Schostakowtisch, Enescu, Beethoven, Messiaen auf, genauso wie Franz Liszts gesamtes Werk für Violine und Klavier. Zudem nahm sie Piazzolla‘s Jahreszeiten auf und war Teil einer Klezmer CD gemeinsam mit Roby Lakatos, Myriam Fuks, Polina Leschenko und Mischa Maisky. Alissa Margulis wird außerdem bei einer Live-Aufnahme des „Progetto Martha Argerich“ von Warner Classics in 2016 mitwirken.

 

In 2015/16 spielt sie in Deutschland, Österreich, Belgien, Griechenland, Russland, Luxemburg, Libanon, Südafrika, Aruba, Malta, Holland, der Schweiz, den USA, Italien und Frankreich in Häusern bzw. Festivals wie u.a. der Philharmonie de Paris, der Tchaikovsky Hall Moscow und dem the Verbier Festival.

 

 

2015/2016